Antira

Gegen blinde Flecken — Malcolm Ohanwe

Irgendwo zwischen Qualitätsjournalismus und Boulevardtrash, zwischen Politik und Popkultur – inmitten dieser Pole verortet sich Malcolm Ohanwe. Der Journalist macht Perspektiven sichtbar, damit endlich alle öffentlich mitreden.
6. September 2022

Diva mit Haltung — Achan Malonda

Sie ist politische Künstlerin und Aktivistin: Achan Malonda. Als Musikerin brennt sie für Diven-Pop, erzählt in Songs von Liebe und ihrem Leben als Schwarze Frau. Was sie erreichen will: „andere bewegen – metaphorisch und tatsächlich“.
6. September 2022

Linke Agenda — Vincent Bababoutilabo

Musiker, Autor, Wissenschaftler und Aktivist – er arbeitet künstlerisch und politisch, um in dieser Gesellschaft etwas zu verändern. Als Mitglied der Initiative Schwarzer Menschen in Deutschland fordert Vincent Bababoutilabo eine Agenda.
6. September 2022

Druck machen — Charlotte Nzimiro

Wer sich gegen Rassismus stellen will, kann das allein mit ein paar Mausklicks, sagt Charlotte Nzimiro. Die Onlineaktivistin hat dafür selbst gesorgt: Aus Wut initiiert sie eine Petition, damit der Druck auf Politik und Gesellschaft wächst.
6. September 2022

Handeln statt hadern — Emiliano Chaimite

Populistisch, angstschürend, ausgrenzend: Für Emiliano Chaimite ist das Leben in Dresden von diesen Eindrücken geprägt – Anfeindungen erlebt er hier seit Jahrzehnten. Und genauso lang ist er in diesem Klima politisch aktiv. Warum?
6. September 2022

Netzwerker im Osten — Konrad Erben

Neunzigerjahre, Thüringen. Konrad Erben wächst in Jena auf, in der Kindheit erlebt er Rassismus, an sicheren Rückzugsorten fehlt es komplett. Er nennt das charakteristisch für Ostdeutschland und will langfristig Safe Spaces etablieren.
6. September 2022

Wut und Transparenz — Hami Nguyen

Dass sie Rassismus erfährt, wurde Hami Nguyen erst als junge Erwachsene bewusst. Fehler habe sie lange bei sich selbst gesucht. Vorurteilen und Anfeindungen tritt sie heute öffentlich entgegen – und stärkt damit auch ihre Community.
20. Juni 2022

Minister-Träume — Dennis Chiponda

Dennis Chiponda bezeichnet sich selbst als queeren ostdeutschen Afropolen. In seiner Kindheit von den „Baseballschlägerjahren“ geprägt, träumt er davon, der erste Schwarze Innenminister Deutschlands zu werden.
2. Mai 2022

Journalismus mit Haltung

Mit Veto geben wir Aktivismus eine mediale Bühne und stellen all jene vor, die für Veränderung etwas riskieren. Veto ist die Stimme der unzähligen Engagierten im Land und macht sichtbar, was sie täglich leisten. Sie helfen überall dort, wo Menschen in Not sind, sie greifen ein, wenn andere ausgegrenzt werden und sie suchen nach Lösungen für gesellschaftliche Probleme.

Mediale Aufmerksamkeit aber bekommen ihre mutigen Ideen nur selten. Das muss sich ändern – und Aktivismus endlich raus aus der Nische! Die Aktiven brauchen vor eine starke Stimme und Wertschätzung für ihre Arbeit. Mit Veto machen wir Engagement sichtbar und zeigen denen, die finden, dass es nun höchste Zeit ist, sich einzumischen, wie es gehen kann. Unsere Botschaft an alle Gleichgesinnten da draußen: Ihr seid nicht allein!

Mit Print gescheitert?

Veto gab es bis Sommer 2022 auch als gedrucktes Magazin. Doch die extrem gestiegenen Preise für Papier, Druck und Vertrieb wurden für uns zur unternehmerischen Herausforderung. Gleichzeitig bekamen wir Nachrichten aus der Community, dass sich viele ein Abo nicht mehr leisten können. Wir waren also gezwungen, das gedruckte Magazin nach insgesamt zehn Ausgaben (vorerst) einzustellen.

Aber – und das ist entscheidend: Es ist keinesfalls das Ende von Veto, sondern der Beginn von etwas Neuem. Denn in Zeiten multipler Krisen wird Veto dringend gebraucht. Um Hoffnung zu geben, zu verbinden, zu empowern und zu motivieren. Deshalb machen wir alle Recherchen und Porträts kostenfrei zugänglich. Denn: Der Zugang zu Informationen über Aktivismus und Engagement darf keinesfalls davon abhängen, was am Ende des Monats übrig ist.

Transparenzhinweis

Veto wird anteilig gefördert von der Schöpflin Stiftung, dem GLS Treuhand e.V., dem Presse- und Informationsamt der Bundesregierung und der Bürgerstiftung Dresden. Bis 2022 war auch die ZEIT STIFTUNG BUCERIUS beteiligt. Der Aufbau der Webseite wurden realisiert durch eine Förderung der Amadeu Antonio Stiftung (2019) und des Förderfonds Demokratie (2020).

Du kannst uns mit einer Spende unterstützen: DE50 4306 0967 1305 6302 00 oder via PayPal.