Frau Oberstleutnant — Anastasia Biefang

Anastasia Biefang ist Queer-Aktivistin und wurde als erste trans Frau Kommandeurin der Bundeswehr. Weil ihr Arbeitgeber aus ihrem Tinder-Profil ein Problem macht, zieht sie nun vors Bundesverfassungsgericht.
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Text: Selmar Schülein — Fotos: Benjamin Jenak

Als Anastasia Biefang nach drei Jahren ihr Bataillon im brandenburgischen Storkow verlässt, reitet sie höchst offiziell auf einem Einhorn davon: auf der Ladefläche eines Fünftonner-Lkw, den an jeder Seite ein überdimensionales Reittier aus Holz mit Regenbogenmähne ziert. Rund 700 Menschen unterstanden damals ihrer Führung – eine ausgesprochen hohe Position beim deutschen Militär. Die Bilder vom Einhorn-Mobil in der Kaserne kamen der tarnfarbenen Institution mit der langen Diskriminierungsgeschichte und queerfeindlichen Vergangenheit gelegen. Als Aushängeschild für Geschlechtervielfalt lassen sie sich gut gebrauchen.

Für Anastasia Biefangs Dienstgrad fehlt es allerdings bis heute an einer sprachlich korrekten Bezeichnung: „Oberstleutnant“. Das klingt in manchen Ohren vielleicht ganz dezent männlich, gewiss sind dabei aber irgendwie alle Geschlechter mitgemeint. Oder? Biefangs Arbeitgeber hat sich zwar noch nicht zu einer weiblichen Entsprechung des Titels durchgerungen, dafür ist aber offiziell und haarklein festgelegt, welches Make-up und welche Frisuren für welches Geschlecht gestattet sind. In der Bundeswehrwelt voller zweigeschlechtlicher Standards ist Anastasia Biefang trans und setzt sich für queere Menschen ein.

Zwei Jahre nach der epischen Einhornszene sitzt Biefang am Stammtisch von QueerBw im Café Berio in Berlin. Ein Traditionsort. Wobei sich Tradition hier auf das Alter gründet, nicht auf Veraltetes. In diesem mutmaßlich ältesten noch existierenden Café Berlins tagen sie – queere Mitarbeitende der Streitkräfte, des Verteidigungsministeriums, der Cyber-Abteilung, der Compliance. Sie alle engagieren sich für Angehörige der Bundeswehr, die nicht in das binäre Raster der 0-oder-1-Geschlechtlichkeit passen.

Anastasia Biefang ist die stellvertretende Vorsitzende des Vereins, der sich bescheiden als Interessenvertretung gibt. Dabei lässt sie nur in einem Nebensatz fallen, dass es durchaus viele Stunden sind, die Woche für Woche in den Verein investiert werden müssen – neben ihrer Arbeit, für die sie trotz aller Kritik an einer verkrusteten Institution, brennt: „Ich bekomme das übereinandergelegt. Queer sein, aber auch mit Leib und Seele Soldatin sein. Mein Verständnis von guter Führung war schon immer: Sei Du selbst.“ 

Geduldsprobe Silikonbrüste

Sie selbst sein, nicht nur vor ihr, sondern auch vor anderen, diesen Schritt wagte Anastasia Biefang erst nach Jahrzehnten des Versteckspiels. Als sie 1974 zur Welt kam, wurde ihr das Geschlecht „männlich“ zugewiesen. 40 Jahre lang lebte sie mit dieser fremden Lesart von sich selbst. Bis 2015 – da machte sie es öffentlich: Sie ist eine Frau. Zwei Jahre später wurde Biefang die erste offen transgeschlechtliche Bataillonskommandeurin der Bundeswehr.

Eine Karriere, die dazu verleiten könnte, diese Geschichte ab dem Coming-out allzu glatt als regenbogenrauschende Heldinnenreise wahrzunehmen. Der einseitige Blick auf die berufliche Erfolgsgeschichte würde allerdings den langwierigen und zehrenden Prozess der Transition unter den Tisch kehren: erst die rechtliche Angleichung mit Namensänderung, dann eine Hormonersatztherapie, später zwei geschlechtsangleichende OPs.

So reibungslos das Coming-out im dienstlichen Umfeld gelungen war, so schwer fielen viele Schritte dagegen im Privaten. Erinnerungen an erniedrigende Momente beim Dating vor der Geschlechtsangleichung kommen hoch: „Wenn es dann nach einem netten Abend darum geht, dass ich mich vor einer Person ausziehe, und dann fallen Silikonbrüste herunter und zwischen den Beinen sieht es auch noch nicht sehr weiblich aus. Das habe ich oft nicht geschafft.“ Hinzu kamen Begegnungen, die von herben Abweisungen geprägt waren. Wenn das nette Date plötzlich angewidert zurückweicht: „Uarghs, ich bin doch nicht schwul!“ In dieser Zeit fällt es so schwer, den eigenen Körper anzunehmen.“ 

Biefang bekommt in dieser Zeit immer wieder zu spüren, wie quälend sich die Phase der körperlichen Angleichung, die sie unbedingt für sich wollte, in die Länge ziehen wird. „Das einzige, das ich in dieser Anfangszeit machen konnte, war schminken und Haare wachsen lassen. Beides für einen männlich gelesenen Menschen in der Bundeswehr nicht gestattet.“ Sie musste also erneut viel Geduld aufbringen. Geduld hatte sie nach all den Jahrzehnten aber nicht mehr. Zugleich heißt OP auch wirklich Operation, mit allen Begleiterscheinungen und allen Risiken. „Bei den medizinischen Aufklärungsgesprächen wollte ich nur mit halbem Ohr zuhören. Es wurden mir abschreckende Bilder solcher OPs vors Gesicht gehalten, aber der Schritt war ohnehin alternativlos für mich.“ In dieser Zeit sei etwas in Bewegung geraten, das viel grundsätzlicher an Fragen geschlechtlicher Identität ansetzte.

Viel zu viel gehe es bei Transitionen häufig darum, einem als ‚natürlich‘ geltenden Phänotyp eines Geschlechts nahezukommen. „Du schaust Dich um und die Welt sagt Dir, wie eine Frau auszusehen hat.“ Und in dem Versuch, sich diesem optischen Code anzupassen, würden ausgerechnet Teile der trans Community Stereotype übernehmen. Biefang hat in dieser Zeit zu der Einsicht gefunden, dass es ihr bei der Transition nicht um ein finales Ankommen gehen dürfe: „Ich werde jemand anderes, aber das werde ich eh mein Leben lang.“ 

Über unsichtbare Strukturen

Einen persönlichen Höhepunkt dieser geschlechtlichen Selbstbestimmung erfuhr Anastasia Biefang ausgerechnet im Anschluss an ihre Tage im Covid-Krankenstand. Vor Erschöpfung hatte sie sich in den symptomreichen Tagen erstmals wieder einen Bart wachsen lassen. „Ich lag einfach dermaßen flach. Und meine Frau mag Bart und sagte, ich solle den doch stehen lassen.“ So kam sie dann zur Arbeit und machte für alle sichtbar: Da verkleidet sich nicht jemand so, dass eine reibungslose Geschlechtsidentität entsteht und am Ende das Etikett „Frau“ aufgeklebt werden kann. „Der Aspekt trans bleibt ein Teil meiner Identität. Ebenso wie ich nie menstruiert habe, habe ich Erfahrungen gemacht, die die meisten anderen Menschen nicht gemacht haben“, beschreibt Biefang.

Doch wie sieht das aus, Aktivismus an einem Ort rigider Disziplin, an einem Ort, wo aus der Reihe tanzen gleichbedeutend ist mit Befehle missachten? Als einer von Biefangs früheren Kameraden sich einmal darüber ausließ, dass es ja auch keinen Christopher Street Day für Heterosexuelle gebe, habe Biefangs Kommentar nur schlicht gelautet: „Na dann lasst euch mal diskriminieren, dann macht ihr auch einen CSD!“ Scharfzüngig, prägnant, oft mit einer entwaffnenden Portion Humor – so klingt sie in nahezu jedem Satz. Zugleich ist Anastasia Biefang jedoch keine Aktivistin, der es um Provokationen oder Grabenkämpfe geht. Dafür ist sie viel zu sehr Strategin, diplomatisch geschulte Führungskraft, die die Effekte von Machtstrukturen nicht nur anprangert, sondern auch zu nutzen weiß.

Wer LGBTQIA+ auf die Agenda der Bundeswehrleitung setzen und tief in träge Strukturen hineinwirken will, müsse empathische Begegnungsräume schaffen, in denen sich unbekannte Welten näherkommen können, so Biefang. Denn es gehe ihr um weitaus Komplexeres als einen einzelnen Diskriminierungsfall: „Wenn jemand ‚scheiß Transe‘ ruft, dann kann ich das simpel melden und diese Person wird bestraft werden. Aber Diskriminierung, die nirgends zu hören oder zu sehen ist, wird nicht geahndet, sondern täglich unbemerkt zementiert.“ 

Aufregung ums Tinder-Profil

Wieder einmal sind es also die bereits tausendfach angemahnten strukturellen Dimensionen von Diskriminierung, auf die nicht oft genug aufmerksam gemacht werden kann, weil sie so schwer (be-)greifbar (im sinnlichsten Wortsinn) sind – und weil Strukturen eben weitgehend unsichtbar sind. „Als wir uns kennenlernten, durfte ich meine geliebte Frau nicht heiraten. Ich habe für einen Staat gedient, in dem ich nicht alle Rechte hatte“, sagt Biefang. Du verteidigst also die freiheitlich-demokratische Grundordnung, aber darfst nicht an allem partizipieren. Da geht es nicht um irgendeine ‚Diktatur der Minderheit‘, wie das gewisse Gruppen immer wieder behaupten, es geht um ganz basale Rechte. Und es geht um Schutz.“ 

Zugleich scheut Anastasia Biefang nicht davor zurück, gewisse Vorfälle zu relativieren: „Nicht alles, was sich queerfeindlich anhört, ist auch gleich eine Beleidigung. Wir haben es so oft mit Unbeholfenheit und Unwissenheit zu tun. Nur, wenn wir das beiderseits anerkennen, können wir miteinander und voneinander lernen“, verdeutlicht sie. Entsprechend setzt Biefang auf Verständigung als Weg hin zu Veränderung. Das koste viel Kraft: Zu Abgeordneten rennen, Schriftsätze abfassen, Beratungsgespräche führen. 

2019 dann allerdings wurde die damalige Bataillonskommandeurin selbst Opfer fragwürdiger Normvorstellungen. Ein Screenshot landete auf dem Schreibtisch ihres Vorgesetzten und Biefangs Schlafzimmer wurde mit einem Mal zur Bundeswehrangelegenheit. Der Screenshot zeigte ihr Tinder-Profil – „Spontan, lustvoll, trans*, offene Beziehung und auf der Suche nach Sex. All genders welcome”. Dazu ein Profilbild mit Ehering. Bereits seit einigen Jahren lebte Anastasia Biefang zu diesem Zeitpunkt in einer offenen Ehe mit ihrer zweiten Frau. Und wie Millionen anderer Menschen auch, suchte Biefang damals auf Tinder nach Sex – nur erhielt sie dafür einen disziplinarischen Verweis. 

Lang überholte Sexualmoral

Die Bundeswehr schreibt vor, wie lang ein Bart sein und welche Farbe ein Lidschatten haben darf. Doch darf sie auch vorschreiben, nach welchen Dates außerhalb des Dienstes mit Hilfe einer privaten App gesucht werden darf? Kommt mit dem Eintritt in die Bundeswehr also nicht nur der Vollbart ab, sondern auch das Recht auf sexuelle Selbstbestimmung abhanden? Und eine weitere Frage, über die zwar nur spekuliert werden kann, die aber dennoch gestellt werden muss: Hätte es auch dann ein Disziplinarverfahren gegeben, wenn das Tinder-Profil einem Hetero-Mann gehört hätte? Biefang sagt: „Ich werde diesen Beigeschmack nicht los, dass es anders gelaufen wäre, wenn das nicht eine trans Frau wäre. Erzkonservative der Bundeswehr meinen dagegen, ich kehre meine Sexualität zu weit nach außen. Doch ein Tinder-Profil ist nicht Sex auf dem Schreibtisch während der Dienstzeit.“

Doch Biefang erhielt für ihr privates Profil einen dienstlichen Disziplinarverweis. Dieser stützte sich auf die sogenannte Wohlverhaltenspflicht, die für alle Bundeswehrangehörigen gilt. Darin heißt es: „Außer Dienst hat sich der Soldat außerhalb der dienstlichen Unterkünfte und Anlagen so zu verhalten, dass er das Ansehen der Bundeswehr oder die Achtung und das Vertrauen, die seine dienstliche Stellung erfordert, nicht ernsthaft beeinträchtigt.“

Und auch in zweiter gerichtlicher Instanz wurde dieser Verwarnung recht gegeben. Das Bundesverwaltungsgericht hob darauf ab, dass durch ein derartiges Tinder-Profil die Gefahr bestünde, jemand könne zu dem Missverständnis verleitet werden, die Kommandeurin betrachte Menschen lediglich als Sexobjekte, und infolge dessen an deren moralischer Integrität zweifeln. Wurden in diesem juristischen Verfahren womöglich schlicht moralische Maßstäbe zugrunde gelegt, die 2022 nicht mehr zeitgemäß sind? Zumindest empörten sich weite Teile der juristischen Gemeinde über das Urteil. Biefang wurde etwa angeboten, sie unentgeltlich auf dem Weg zur nächsten gerichtlichen Instanz zu begleiten, Vereine wollten Prozesskosten übernehmen, Menschen aus der Politik bekundeten ihren Missmut. Und tatsächlich: Der Fall wird vor dem Bundesverfassungsgericht verhandelt werden. 

Fast demonstrativ legt Biefang im Ausleben ihrer sexuellen Selbstbestimmung noch eins drauf: Mit dem Kollektiv „nippelliberationarmy“, das queerfeministische und sexpositive Partys in einem Berliner Club veranstaltet. Seit 2019 ist Biefang Teil der Gruppe, die nun einen Verein gründete, dabei. Und gerade diese Aktivität ließe sich doch als Musterbeispiel einer vorbildlichen Sexualmoral lesen: Schließlich geht es bei den Partys darum, Sexualität auf Augenhöhe auszuleben. Respektvoll, inklusiv und in gegenseitigem Einvernehmen. Ziele also, die gerade mit Blick auf die jüngere Vergangenheit der Bundesrepublik als Institution der zweigeschlechtlichen Hetero-Ehe oftmals zugunsten des Mannes missachtet worden sind. 

„Das interessiert keine Sau“

Da Biefang zudem vorgeworfen wurde, das Vertrauen in ihre Stellung beeinträchtigt zu haben, wollte sie hören, ob ihre Unterführer das auch so sehen. Schließlich brauche sie von allen das Vertrauen, um sie führen zu können. Den Screenshot habe sie auf den Konferenztisch gelegt und gesagt: „Darum geht es, das wird mir vorgeworfen, dieses Verhalten.“ Anschließend habe sie ihrem Führungsteam Bedenkzeit angeboten. Sie sollten ehrlich in sich gehen können: „Wenn ihr euch jetzt nicht mehr von mir als eurer Bataillonskommandeurin führen lassen wollt, dann rufe ich Morgen den Inspekteur an und bitte um eine Ablösung.“ Die Aussage der Offiziere am Tisch kam dann aber prompt: „Oberstleutnant, das Bild kennen wir seit drei Monaten. Das lief schon im Bataillon rum. Es interessiert keine Sau, wir kennen Sie!“

Biefangs Verhältnis zur Bundeswehr wird wohl immer ein gespaltenes bleiben. Eine trans Frau, die mit einiger Überzeugung sagt, sie würde jederzeit für Deutschland in den Krieg ziehen. In Afghanistan hat sie bereits gezeigt, dass es ihr mit dieser Aussage ernst ist. Zugleich möchte sie auch als höhere Staatsbedienstete weiterhin ihre Sexualität frei ausleben dürfen. Dass genau diese Verbindung ein Segen für ein System wie die Bundeswehr sein könnte, zeigt ein Moment interkultureller Verständigung, von der Biefang mit funkelndem Blick berichten muss. 

Während ihres militärischen Einsatzes in Afghanistan gab es diese eigentlich ganz und gar unwahrscheinliche Veranstaltung, bei der die Kommandeurin im Zentrum der Aufmerksamkeit stand und zur Botschafterin von Geschlechterdiversität und sexueller Vielfalt werden konnte. Anlass war der internationale Frauentag am 8. März 2019. Einiges der militärischen und politischen Führung war in Masar-e Scharif zusammengekommen, der viertgrößten Stadt in Afghanistan. Damals habe es etwas unbeholfen geheißen: „Wir haben bislang nur eine Moderatorin, brauchen aber noch eine von der Nato-Seite. Willst Du das nicht machen?“

Zwei Frauen im Rampenlicht und die Sitzordnung genau andersherum: Vorne afghanische Offiziere, dahinter dann die Frauen. Es ging bei der Veranstaltung um die Rolle der weiblichen Streitkräfte. In den folgenden Minuten bekam die männliche militärische Elite des Landes dann von einer trans Frau gesagt, was sie machen sollen. Anastasia Biefangs Einsatz macht deutlich: Es bleibt schlicht Potenzial auf der Strecke, wenn sich den queeren Realitäten nicht weitaus entschlossener geöffnet wird.

Mit Veto geben wir dem Aktivismus im Land eine mediale Bühne. Warum? Weil es Zeit ist, all jene zu zeigen, die sich einmischen. Unser Selbstverständnis: Journalismus mit Haltung.

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