Freier Fall — Pierre Zinke

Für Menschen mit Behinderung ist es schwerer, aus dem Elternhaus auszuziehen und die eigenen vier Wände zu gestalten. Der Individualist Pierre Zinke hat es geschafft. Damit Zusammenleben hürdenloser funktioniert, engagiert er sich im Verein Wohnsinn.

Wachsende Freude — Hanna Burckhardt

Hanna Burckhardt ist Teil des Kollektivs Prinzessinnengarten, das Menschen auf einem alten Berliner Friedhof fürs Gärtnern begeistert. Neben Gräbern – in einem Idyll inmitten von Lärm und Hektik – gedeihen nicht nur Obst und Gemüse.

Wunsch und Wirklichkeit — Emilene Wopana Mudimu

Als Sozialarbeiterin treibt Emilene Wopana Mudimu eine Idee an: Sie will junge Menschen ermutigen, die Realität nach ihren Vorstellungen zu gestalten. Doch immer wieder werden Mudimu in ihrer aktivistischen Arbeit Steine in den Weg gelegt.

Gegen blinde Flecken — Malcolm Ohanwe

Irgendwo zwischen Qualitätsjournalismus und Boulevardtrash, zwischen Politik und Popkultur – inmitten dieser Pole verortet sich Malcolm Ohanwe. Der Journalist macht unterschiedlichste Perspektiven sichtbar, damit endlich alle öffentlich mitreden.

Diva mit Haltung — Achan Malonda

Sie ist politische Künstlerin und Aktivistin: Achan Malonda. Als Musikerin brennt sie für Diven-Pop, erzählt in ihren Songs von der Liebe und ihrem Leben als Schwarze Frau. Was sie damit erreichen will: „andere bewegen – metaphorisch und tatsächlich“.

Linke Agenda — Vincent Bababoutilabo

Musiker, Autor, Wissenschaftler und Aktivist – er arbeitet künstlerisch und politisch, um in dieser Gesellschaft etwas zu verändern. Als Mitglied der Initiative Schwarzer Menschen in Deutschland fordert Vincent Bababoutilabo eine Agenda.

Druck machen — Charlotte Nzimiro

Wer sich gegen Rassismus stellen will, kann das allein mit ein paar Mausklicks, sagt Charlotte Nzimiro. Die Onlineaktivistin hat dafür selbst gesorgt: Aus Wut initiiert sie eine Petition, damit der Druck auf Politik und Gesellschaft wächst.

Handeln statt hadern — Emiliano Chaimite

Populistisch, angstschürend, ausgrenzend: Für Emiliano Chaimite ist das Leben in Dresden von diesen Eindrücken geprägt – Anfeindungen erlebt er hier seit Jahrzehnten. Und genauso lang ist er in diesem Klima politisch aktiv. Warum?

Netzwerker im Osten — Konrad Erben

Neunzigerjahre, Thüringen. Konrad Erben wächst in Jena auf, in der Kindheit erlebt er Rassismus, an sicheren Rückzugsorten fehlt es komplett. Er nennt das charakteristisch für Ostdeutschland und will langfristig Safe Spaces etablieren.

Unser Haus — Meva Ostritz

Ungewollt ist das sächsische Ostritz durch Neonazi-Events bekannt geworden. Josefine Johne und Bastien Eifler stellen sich gegen dieses mediale Bild ihrer Heimat und schaffen mit einem Alternativen Zentrum kreative Freiräume.