Heft 9 — Seenotretter Dariush Beigui

Neues Jahr, neue Ausgabe – die NEUNTE schon. Optisch haben wir ein bisschen was verändert. Auch inhaltlich gibt es Neues: unsere Utopie-Geschichte zum Beispiel. Und statt den schicken Quartettkarten gibt es in diesem Jahr Aufkleber.
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Neues Jahr, neue Ausgabe – die NEUNTE schon. Wow! Optisch haben wir ein bisschen was verändert. Auch inhaltlich gibt es Neues: unsere Utopie-Geschichte zum Beispiel. Die gibt es ab sofort in jeder Ausgabe. Und statt den schicken Quartettkarten gibt es in diesem Jahr einzigartige Aufkleber, mit denen sich die Straßen verschönern lassen.

Dariush Beigui ist ein auffälliger Typ: großgewachsen, ganzkörpertätowiert, Irokesenfrisur. Der Mittvierziger arbeitet als Hafenschiffer, steuert ein mit Diesel befülltes Tankboot durch die schwachen Wellen der Elbe. Ein stürmischer Früh-Frühlingstag in Hamburg: Am Horizont schillert die Sonne in der hellblau-silbernen Fassade der Elbphilharmonie. Nur langsam schiebt sich das Schiff durch die engen Kanäle. Beigui lacht viel. Dabei läuft in Italien ein Prozess gegen ihn, weil er als Kapitän Menschen im Mittelmeer rettet.

Das erwartet euch im gedruckten Magazin.

Veto rückt die Engagierten im Land in den Fokus der Berichterstattung. Veto ist ein gedrucktes Heft, aber auch eine Plattform für all jene, die sich auf den Weg gemacht haben, unsere offene Gesellschaft zu verteidigen. Viermal im Jahr und jeweils auf 100 Seiten stellen wir Engagierte, deren Arbeit, Aktionen, Ideale vor – und regen Debatten an. Die Botschaft an alle Gleichgesinnten: Ihr seid nicht allein!

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