Sein und Bewusstsein — Disarstar

Gerrit Falius alias Disarstar reichert Rap mit Werten an – und das jenseits von Bling Bling. Er fordert Reichtum für alle und setzt gegen Ungerechtigkeiten auch mal die Flex an.

Genitales Funkeln — Glitterclit

Das Duo von Glitterclit geht auf Kuschelkurs mit sonst versteckten und häufig tabuisierten Körperteilen. Noa Peifer und Linu Blatt geben Vulva und Penis eine nie dagewesene stoffliche Form – und haben Redebedarf.

Verdrängtes Leid — Hila Latifi

Wenn das Schicksal ihres Geburtslandes mal wieder von Schlagzeilen überlagert wird, erhebt Hila Latifi die Stimme. Sie weiß: Der Freiheitskampf der afghanischen Frauen ist entscheidend für den Feminismus weltweit.

Gefangengenommen — Decolonize Zoo

Zoos sind Publikumsmagneten mit problematischer Geschichte: vorgetäuschte Romantik hinter Glas. Caro und Kalsoumy stellen sich mit ihrem Bündnis Decolonize Zoo gegen wirkmächtige rassistische Strukturen.

Fürsprecher — Aljosha Muttardi

Aljosha Muttardi ist der gute Freund, der einem schlagende Argumente zuflüstert, wenn auf der Familienfeier wieder über Tofu geschimpft wird. Auf Social Media ist er für viele zu dem Vorbild geworden, das er sich immer wünschte.

Großes Mädchen — Cindy Fuchs

Wenn Krisen sich zuspitzen, setzt sich Cindy Fuchs an ihr Zeichenbrett. Im Krankenhaus rettet die OP-Schwester Menschenleben, nach Feierabend die Welt. Ihre Zeichnungen nennt sie Kritzeleien, für alle anderen sind sie Kunst.

Rap als Amtssprache — Waving the Guns

Waving the Guns stehen für links-progressiven Rap mit misanthropischer Attitüde. MC Milli Dance ist ihr maskiertes Gesicht. Ein Gespräch über Prämissen, Privilegien und das Problem mit dem Begriff Politrap.

Freier Fall — Pierre Zinke

Für Menschen mit Behinderung ist es schwerer, aus dem Elternhaus auszuziehen und die eigenen vier Wände zu gestalten. Pierre Zinke hat es geschafft. Damit Zusammenleben hürdenloser funktioniert, engagiert er sich bei Wohnsinn.

Unser Haus — Meva Ostritz

Ungewollt ist das sächsische Ostritz durch Neonazi-Events bekannt geworden. Josefine Johne und Bastien Eifler stellen sich gegen dieses mediale Bild ihrer Heimat und schaffen mit einem Alternativen Zentrum kreative Freiräume.

Fester Stand — Hülya Marquardt

Hülya Marquardt trifft früh schwerwiegende Entscheidungen. Mit 18 folgt sie dem ärztlichen Rat zur Amputation ihrer Beine. Heute ist sie im Netz eine Inspiration für andere. Für sie zählt nicht die Hürde, sondern deren Überwindung.